Rüden
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Haus zum Rüden
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Die Geschichte des Haus zum Rüden

Der Hausname "zum Rüden" erscheint erstmals 1358 auf einer Zinsliste des Fraumünsters und 1401 ist die "Trinkstube der Herren zum Rüden" belegt. Wie sich die Constaffel um 1336 genau zusammensetzte, ist unbekannt, doch sprechen Indizien dafür, dass sie aus den verschiedenen Kerngruppen in Form von Trinkstuben (Stammtisch-Genossenschaften) bestand.

In der frühen Zeit des Zunftregimes diente das Haus "zum Rüden" nachweislich auch als Ratshaus. 1398 baute die Stadt dann, wohl auf Druck der zünftischen Seite, ein neues Ratshaus, das, nach dem Vorbild des Hauses "zum Rüden", ebenfalls mit einer hölzernen Tonnendecke ausstaffiert wurde, wie sie im Rüden noch heute besteht. Bis zur Fertigstellung dieses zweiten Zürcher Ratshauses und ebenso während des Neubaus des Dritten, von 1694-1699, fanden die Ratssitzungen jeweils im Rüden statt. Und selbst die helvetische Gemeindeverwaltung (1798-1803) amtete in diesem Haus. Es ist deshalb nicht verwunderlich, dass der Rat eidgenössische und ausländische Gesandtschaften stets im Rüden empfing. Im Weiteren darf davon ausgegangen werden, dass sich das, erstmals 1572 belegte Wappen der Constaffel, ein mit Stachelhalsband bewehrter roter Rüde auf weissem Grund, vom Hausnamen herleitet.

Restaurant Haus zum Rüden

Das Haus zum Rüden befindet sich am Limmatquai 42, 8001 Zürich. Die Website des Haus zum Rüden ist unter http://www.hauszumrueden.ch zu finden.


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